Lena & Susi on touuuur :)

The End....

Montag, 28.01.2013

So, das wird wohl der letzte Eintrag hier sein: Lena ist schon in Cairns um dann mit Fabi weiter zu reisen nach Sydney und NZ (morgen kommt sie nochmal hier vorbei) und ich bin noch in Townsville bevor es dann in drei Wochen endlich weitergeht :-)

Meine Reise kann ab jetzt auf http://sblogt.blogspot.com.au/ weiterverfolgt werden.

Ganz liebe Grüße von uns beiden, 

und bis baaaald :)

3 Day Emu Run Uluru Tour

Sonntag, 23.12.2012

Freitagmorgen wars dann soweit: um 6 wurden wir zu unserem Uluru-Trip abgeholt. Insgesamt waren wir 17 Leute aus allen Altersklassen + George unserem Tourguide. Die ersten 5 Stunden waren nicht so spannend :George hat uns zwar einiges Interessantes erzählt, aber die meiste Zeit haben wir geschlafen weils auf der Strecke einfach nichts Spannendes gibt . Mittagessen gabs dann auf einem Campingplatz nahe dem Uluru (hier wird das letzte „U“ betont). Bei einer kurzen Vorstellungsrunde hat sich dann gezeigt wie international unsere Gruppe war: Italiener, Brasilianer, Engländer, Japaner, Australier, viele Koreaner und das Erstaunlichste : Lena und ich waren die Einzigen 2 Deutschen!! (George kann ein bisschen Deutsch). Nach einer Runde plantschen im Pool sind wir dann erst mal ins Cultural Centre gefahren um ein wenig über die dort lebenden Stämme dort zu lernen. Viel Zeit hatten wir nicht, was aber nicht schlimm war, da unser toller Guide uns auch alles vor Ort immer erzählen konnte :) Dann gings endlich zu „the Rock“: ja, auch wenn man schon 1000 Fotos gesehen hat und es schon sehr touristisch ist, ist es dennoch sehr beeindruckend! Wenn man davor steht und sieht, dass es wirklich ein Stein ist, ist man schon sehr beeindruckt von der Größe! (348m hoch). Wir haben den Base-Walk gemacht, d.h. wir sind einmal außenrum gelaufen was etwa 2 Stunden gedauert hat. An vielen Stellen darf man keine Fotos machen, da es für die Aborigines heilige Plätze sind. Teilweise hat George uns auch wieder mit Infos und Geschichten versorgt und es wirklich erstaunlich wie die Geschichten dem Aussehen des Steins angepasst sind! Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir beim Aussichtspunkt (mit etwa 20 anderen Bussen) doch viel gesehen hat man nicht: Es war total bewölkt und der Uluru war einfach nur grau. Naja, dafür gab es immerhin viel Knabberzeugs und einige Gläser Sekt, sodass wir doch einen recht lustigen Abend hatten. Zurück am Campingplatz haben wir dann chinesisch gekocht und sind schließlich in unsere Swags (Aussie Bedroll) gekrochen, Sterne gabs aber leider keine zu sehen, dafür hats nachts geregnet (Im Jahr hats hier etwa 300mm Niederschlag, also könnt ihr euch denken wie oft es regnet). Am nächsten Morgen hieß es um 4 aufstehen, alles zusammenpacken und zum Sonnenaufgang bei den Olgas sein. Leider wars wieder bewölkt, aber wir hatten dennoch unseren Spaß: wir haben mit den Koreanern gepost und die sagen statt „Cheese“ oder so bei Fotos „Won, tuh, Sri, Kimtschiiiiiii!!!!“ Sehr cool (da ich sogar wusste was das ist und an den Gestank im Keller denken musste…naja die Koreaner finden das alle ganz toll). Nachdem die Sonne oben war haben wir uns beeilt um als erstes bei den Olgas zu sein. Kata Tjuta ist nicht so bekannt wie der Uluru aber genauso beeindruckend (der höchste Punkt von „the Heads“ ist 546 m hoch). Wir haben den „Valley of the Winds- Walk“ gemacht der zwischen diesen riesigen Felskugeln hindurch führt und wieder coole Geschichten (z.B. über das „evil Possum“ ) gehört. Nach vielen vielen Fotos sind wir zurück zum Bus und haben am Campingplatz wieder zu Mittag gegessen. Diesmal gabs Kamelburger. Danach sind wir weiter Richtung Kings Canyon gefahren (aufm Weg haben wir Lea und Phil an und vorbeifahren sehen).Johann (alias Gangnam der aber aussieht wie der Asiate in „Hangover“ und auch so verrückt ist“) hat uns mit super Musik versorgt und der ganze Bus hat Gangnam Style getanzt (uns wurde sogar erklärt worum es in dem Lied geht ). Wieder gabs Stopps und passende Geschichten und nachdem wir Feuerholz gesammelt hatten haben wir sogar wilde Kamele gesehen (jetzt wissen wir, dass die Kamleschilder also doch Sinn machen). Am Campingplatz sind wir
wieder erst mal in den Pool und dann zum Abendessen: es gab Känguru, Würstchen,
Hühnchen, frisches, selbst im Lagerfeuer gebackenes Buschbrot (Damper) und Gemüse. Sehr lecker!! So gut wie auf der Tour haben wir lange nicht mehr gegessen! Diesmal konnten wir von unserer „A Million Star Accomodation „ (den Swags) sogar viele Sterne sehen!   Sonntag mussten wir wieder um 4:30 aufstehen um früh am Kings Canyon zu sein (nämlich bevor es zu warm wird ). Hier geht es nämlich erst mal 250m steil hoch
(Heartattack-Hill) doch sogar Mum (eine bestimmt über 50 jährige Brasilianerin die mit ihren ((erwachsenen) Kindern die Tour macht) hat es geschafft :)  Der Weg war echt schön (wir haben den Sonnenaufgang anschauen können) und wir haben viel über die Pflanzen und Tiere auf sehr anschauliche Weise gelernt (Lena wollte Gangnam dann aber leider doch nicht unterm Mistelzweig küssen und ist weggerannt.  (Gangnam hat wahrscheinlich eh nur die Hälfte verstanden dafür aber umso mehr zusammenhangslos gelacht)). Wir haben viele coole Fotos gemacht und Lena, Curtis (ein Engländer) und ich sind sogar im „Garden of Eden“ , einem sehr schönen Wasserloch, schwimmen gegangen.

Nach dieser Wanderung sind wir wieder am Campingplatz schwimmen gegangen während George leckere Wraps vorbereitet hat. Nach dem Essen gings wieder Richtung Alice mit einem kleinen Stop zum Wallaby füttern. Wieder daheim haben wir schnell geduscht und gegessen und Wäsche gewaschen und angefangen zu packen bevor wir erst zum Supermarkt und dann in die „Rockbar“ sind um uns mit unserer Tourgruppe zu treffen. Es war ein sehr lustiger Abend! Mit viel GangnamStyle getanze (sogar Mum hat getanzt!!) und es war wirklich traurig sich von allen zu verabschieden.   Da die Bar um 11 zumacht sind wir mit Scott und Tommy, zwei Jungs aus Sydney die wir in der Bar kennengelernt haben noch weiter um eine andere Bar zu suchen. Leider gibt es in Alice keine Bar die Sonntagsabends lange aufhat und da wir auch nicht mehr in den Hotelpool der Jungs konnte sind Lena und ich schließlich gegen halb 1 schon wieder heimgelaufen (was man eigentlich in Alice nicht machen sollt. Warum?)) und wurden Zeugen wie ein paar Aborigine Kids ein Auto gestohlen haben und von der Polizei aber nur halbherzig verfolgt wurden… Naja wir sind gut daheim angekommen :)

The Alice

Sonntag, 23.12.2012

Tatsächlich haben wir am Montag dann ne Werkstatt gefunden die uns einen Auspuff einbauen konnte. Leider erst um 11 sodass wir gegen 12 endlich loskamen. Und dann sind wir gefahren und gefahren und gefahren. Bis zum Sonnenuntergang haben wir nur Stopps zum Tanken gemacht. Wirklich was zu sehen gabs aufm Weg auch nicht, wir sind durchs nirgendwo gefahren und so konnte man der Landschaft neben dem Highway zuschauen wie sie sich von grün in immer gelber verfärbt.

Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir bei den Devils Marbles (Karlu Karlu) nur leider wars ziemlich bewölkt und so sind wir bald zum Campingplatz weiter wo wir unser letztes gemeinsames Abendessen hatten. Um 5 sind wir wieder aufgestanden um den Sonnenaufgang anzuschauen und diesmal hatten wir mehr Glück: es gab wenig Wolken und wir konnten sogar ein paar Dingos beim Spielen zuschauen (der eine wollte sich später an meinem Frühstück vergreifen, aber bei so was gibt’s keinen Spaß!) lena . Die letzten paar hundert Km nach Alice haben wir auch noch hinter uns gebracht und nach einem kurzen Besuch im Visitor Centre sind wir zu Derren gefahren, da Lena und ich bei ihm die nächsten Tage gewohnt haben.(Wir haben uns hier dann von Lea und Phil getrennt) Ihm und seinem Mitbewohner gehört eine eisenFirma und so sieht auch der Zaun vorm Haus aus! Das Haus selbst sieht ein bisschen chaotisch aus aber dafür hat er 2 riesige superliebe Hunde :) Da Derren direkt wieder zur Arbeit musste sind Lena und ich nachdem wir uns ein bisschen eingerichtet hatten in die Stadt gelaufen. Im Supermarkt haben wir Lea und Phil wieder getroffen aber sind dann ohne sie die Stadt anschauen gegangen: Alice ist ziemlich anders als man es sich vorstellt, nämlich ziemlich grün, ohne staubige Straßen, sehr touristisch aber eigentlich doch ganz nett (mit viel Christmas-Deko!) memorial Germanyyyy!!!!. derren wollte eigentlich um 5 daheim sein deswegen sind wir nicht zu spät zurück doch als sie um 7 noch nicht daheim waren ist Lena ins Bett und ich hab vorm Fernseher auf die Jungs gewartet. Um neun sind dann endlich Derren, Brad (sein Mitbewohner) und Ben (ein Franzose der bei ihnen arbeitet und wohnt) heim gekommen. Während ich mit Derren noch ne Weile über seine geplant Deutschandreise geredet hab sind die anderen ins Bett (wobei Ben Lena ein wenig erschreckt hat da sie nicht wusste, dass er bei uns im Zimmer schläft).

Am nächsten Morgen sind Lena und ich wieder in die Stadt um unsere Uluru-Tour zu buchen. Bis wir uns für eine entschieden hatten hats ne Weile gedauert, aber naja, diese Tour nd unsere zweite Wahl waren schon ausgebucht für die nächsten Tage und so haben wir eine 3 Tage Emu Run Tour bei einem netten Deutschen (bis wir mal gerafft haben, dass er Deutscher ist!....) gebucht. Danach sind wir noch ein bisschen durch die Mall gebummelt und haben Internet gesucht (im KFC auch gefunden). Ich bin dann noch zu den Royal Flying Doctors gegangen (Lena war zu geizig) um mir anzuschauen wie die Leute hier im Outback medizinisch versorgt werden und es war auch echt interessant! Die Organisation ist inzwischen riesig (alle 2 Minuten ein Einsatz) und hilft auch Leuten aus Städten. Kurz nachdem dann auch ich daheim war ist Derren gekommen und hat uns ein bisschen australische „Pubculture“ gezeigt und uns gezeigt wie man auf Hunde und Pferderennen wettet. Derren rechts Lena und ich durftens sogar selbst versuchen und Lena war gar nicht so schlecht auch wenn sie dann am Schluss ganz langweilig aufgehört hat weil sie Angst um ihren Gewinn hatte… zum Abendessen gabs dann lecker Käsespätzle :)

Mittwoch sind wir mit Lea und Phil in die West McDonald Ranges  geafhren um dort wandern zu gehen (auf dem Weg ist uns wieder ein Känguru vors Auto gehüpft und es hat wohl nicht nur ein Frontlight von uns gekostet…). Die erste Wanderung war ziemlich hart da es keinerlei Schatten gab dafür aber viel auf und ab ging. BastaaaaaAm zweiten Platz wo wir waren sind wir dann nur ein bisschen ins nahe Wasserloch bevor wir heim sind. Hier haben wir uns endgültig von Lea und Phil verabschiedet und haben zuhause Kartoffelbrei mit Fischstäbchen gemacht und zum Nachtisch gabs eine Tiefkühl-Schwarzwälder Kirschtorte ausm Supermarkt :-D  Da Brad und Derren am Abend davor schon eine Diskussion hatten wer die bessere Abendunterhaltung zu bieten hat sind wir mit Brad und Ben zu einem Pub quizz, Auch wenn wir da vielleicht nicht soooo gut abgeschnitten haben wars ein echt cooler Abend. Thanks Guys!!

loving LITCHFIELD

Mittwoch, 12.12.2012

Unseren letzten Tag in Darwin haben wir eigentlich nur damit verbracht im klimatisierten Haus zu liegen oder mit Dale und Brad im Pool zu plantschen, sehr spannend. Abends hat Dale dann sogar noch für uns gekocht und wir haben alle zusammen meiner Mama ein Geburtstagslied via Skype gesungen :)

Am nächsten Morgen haben wir dann noch Geburtstags(Pfann)Kuchen für Lena (und uns) gemacht und sind los Richtung Litchfield National Park. Über diesen Park haben wir bis jetzt nur Positives gehört: sowohl von den Jungs aus Broome als auch von Richi (besser als Kakadon’t, Wortwitz! Wer verstehts? )und ja, er war amazing! Mit unserem Auto und zu dieser Jahreszeit meiner Meinung nach wirklich besser als der Kakadu.  Zuerst waren wir bei den Florence Falls, sehr, sehr schön auch wenn leider ziemlich viel los war! Kein Wunder bei den Temperaturen war das baden echt ein Traum! Auch die Buley Rockholes wo wir als nächstes waren, sind ziemlich schön, wenn auch nicht so spektakulär. Dafür
waren die Tolmer Falls gigantisch! So eine schöne Landschaft habe ich echt noch nie gesehen, wow! Leider kann das auf den Fotos gar nicht so gut wiedergegeben werden. Da hilft nur eins: selber hinfahren!

Da es dann schon recht spät war sind wir zu dem Campingplatz an den Wangi Falls. Und ja, auch hier ist es echt hammer! Das Becken in das die Wasserfälle fließen hat bestimmt einen Durchmesser von 50 m und es ist schon anstrengend bis ans andere Ende zu schwimmen :-D Aber es lohnt sich, im linken Wasserfall gab es einen kleinen Pool in der Wand wo man sich prima reinlegen konnte zum Entspannen. So haben wir auch beschlossen noch einen Tag länger im Litchfield zu bleiben und sind am nächsten Morgen zum Walker Creek, ein
ziemlich anstrengender Walk und wir waren froh, dass wir am Ende nicht von irgendwelchen Viechern erstochen oder gefressen wurden (vor allem die Fliegenähnlichen
Brummer mit den riesigen grünen Augen tun weh!). Danach sind wir zur Tin Mine
und haben uns hier ein wenig umgesehen bevor wir zu den cascades gefahren sind.
Lea, Phil und ich sind den langen Weg zu den Upper Cascades gelaufen und haben
Lena (Kreislauf) dann an den lower cascades getroffen und sind zusammen auf dem
tropischen Weg am Fluss entlang zurück gelaufen. Da es in der Zwischenzeit
schon Nachmittag und super heiß und schwül geworden ist sind wir zurück zu den
Wangis wo wir erst mal im Pool gechillt haben bevor wir auch den Walk hier
gemacht haben. Gleich zu Beginn haben wir eine nette Australierin getroffen die
uns darauf aufmerksam gemacht hat, dass überall in den Bäumen Fledermäuse
hängen! Es waren wirklich richtig viele und sie hingen schön kopfüber an den
Ästen oder sind dort rumgeklettert, alleine hätten wir sie aber nicht gefunden.
Ansonsten war der Walk aber auch ziemlich schön, bunte Blumen am Rand und viele
Palmen :)
Leider kam man nicht sonderlich nahe an die Klippen der Wasserfälle…. Egal als
wir wieder unten waren, waren alle Leute weg und wir haben eine Wasserfall
Fotosession gemacht :-D nur leider hat es dann angefangen zu regnen. Erst nur ein bisschen und ich bin schnell vor zum Zelt um das Überzelt übers Zelt zu machen aber leider gingen die Heringe nicht in den Boden und es hat immer mehr
geregnet… mit Lena hab ich dann das Zelt mit Steinen und Ästen festgespannt,
aber da es nach dem duschen immer noch bzw. immer noch mehr geregnet hat haben
wir die Rucksäcke raus und gehofft dass das Zelt nicht weggespült wird. Gekocht
haben wir dann unter Vordach der Toiletten und dem Sturm zugeschaut. Nicht nur
der Regen war abartig, sondern vor Allem auch die Blitze! So was haben wir in
Deutschland gar nicht, die Blitze sind wirklich horizontal verlaufen und waren
RIESIG! Nachdem es dann irgendwann aufgehört hat zu regnen sind wir zum Zelt
und siehe da! Jahrelanger Pfadfindererfahrung sei Dank war das Zelt innen noch
recht trocken und Lena und ich konnten darin schlafen, puh! Immerhin war es
angenehm kühl nach dem Sturm :)

Das sollte sich schon am nächsten Morgen wieder ändern, beim
Frühstück ist uns schon wieder der Schweiß runtergelaufen… wir haben uns auf zu
unserem letzten Walk zu den Tjaetaba Falls gemacht, wo wir nach einem langen
Aufstieg mit einem tollen Ausblick und erfrischendem Badewasser belohnt wurden.
Wieder untern sind wir gleich weitergefahren Richtung Katherine. Zwischendurch
haben wir noch einen Stopp bei den Edith Falls gemacht wo Phil und ich bis hoch
zu den eigentlichen Wasserfällen gewandert sind und der Weg hat sich gelohnt!
Der Pool da oben ist wirklich cool, mit den ganzen Felsen außen rum und kalt
ist das Wasser auch kein bisschen! Schade eigentlich… Der Rückweg war dann
schon viel angenehmer bergab und wir hatten noch schöne Lookouts. Unten am
Plunge Pool haben wir dann Lea und Lena wieder getroffen und sind nachdem wir
nochmal schwimmen waren endlich nach Katherine erst einkaufen und dann zu
unserem alten Campingplatz.

Da sind wir auch heute (Sonntag) noch. Warum? Naja, also eigentlich wollten wir heute die Cutta Cutta Caves und Mataranka besichtigen, da uns aber leider unser Auspuff bei einem Speedbump auf dem Mc Donalds Parkplatz runtergekracht ist war mit weiterfahren erst mal nichts…. Phil hat das Teil kurzer Hand rausmontiert und so sind wir halt ohne Auspuff zurück zum Campingplatz. Morgen (Sonntags hat nämlich alles zu hier) wollen wir uns dann einen neuen besorgen und dann den ganzen Weg bis zu den Devils Marbels
runterdüsen, mal sehen wie weit wir kommen….

Touring the Top End

Dienstag, 04.12.2012

So, nach einem letzten Abend mit Richi MangoKuchen sind wir Montagvormittag dann aufgebrochen. Unser erstes Ziel war Lake Argyle, ein riesiger Stausee an dem wir dann auch zu Mittag gegessen haben. Viel zu tun gibt’s da sonst nicht, deswegen sind wir auch bald weiter Richtung Keep River National Park zu den mini BungleBungles wie Richie die Felsformationen da genannt hat. Als wir angekommen sind war das Wetter noch ganz gut und wir haben uns getraut über eine Off-Road-Piste zu dem Wanderweg zu fahren. Der Weg war auch wirklich wunderschön und die Landschaft erinnert ein bisschen an das Dschungelbuch. Nur leider hat es nach kurzer Zeit angefangen zu schütten wie aus Eimern und als wir wieder am Auto ankamen waren nicht nur wir klatschnass sondern auch die Wege teilweise überflutet sodass das Wasser meterhoch gespritzt ist als wir durchgefahren sind und wir waren heilfroh ohne Panne wieder auf den Highway gelangt zu sein! Geschlafen haben wir auf nem Parkplatz zeltplatz und sind am nächsten Morgen dank der Zeitverschiebung (das NT hat ne andere Zeitzone)nicht allzu früh nach Katherine aufgebrochen. Auf diesem Weg ist es dann passiert: wir haben unser erstes Känguru angefahren! Delle Ich habs gar nicht kommen sehen aber Lena hat plötzlich neben mir angefangen panisch zu rufen“Philipp,Philipp,Philipp!!!!!“ und knall, waren wir schon wieder vorbei.
Das Känguru ist davon gehüpft aber wir haben die Fahrertür nicht mehr aufbekommen…. Naja in Katherine sind wir dann erst mal ins Vsitorcentre und dann zur Autowerkstat und nett wie die Aussies sind hat er uns die Tür kurzer Hand schnell kostenlos repariert. Dann sind wir weiter zu den „Heißen“ Quellen, die mit 32° aber eine angenehme Abkühlung waren. Ernsthaft, uns hat Richis Klimaanlage einfach so gefehlt! Nach einem kurzen Einkauf und einem Eis im MC sind wir dann zu einem Campingplatz zum Schlafen, da wegen der vielen Aborigines hier wahnsinnig viel Polizei unterwegs  und das Wildcampen uns zu riskant war.

Zu den Aborigines: uns wurde zwar schon einiges Negatives von ihnen berichtet, aber ja, fast alle die wir gesehen haben liegen vor den Einkaufszentren, betrinken und beschimpfen sich. So ist es zumindest in der Stadt.

Mittwoch haben wir dann eine Kajak-Tour durch Katherine Gorge gemacht  und es war wirklich super! das schnelle Paddelteam ...hihi (Bis auf den Hinweg auf dem wir ein Wallaby angefahren haben)  Das Wasser ist recht ruhig, der Fluss schön breit, die Felswände die einen umgeben superhoch und anscheinend wimmelt es da nur so von Krokodilen. Gesehen hab ich leider nur eins kurz, aber beim Baden ist einem da schon etwas unwohl… letztendlich haben wir es bis in die dritte Schlucht geschafft( normale Halbtagestouren gehen nur durch die erste) und
waren danach auch noch ein wenig oberhalb der Gorges wandern. Der Blick nach unten war schon beeindruckend!  Zum Schlafen sind wir zurück auf den Campingplatz um von dort aus am nächsten Morgen früh zum Kakadu National Park aufzubrechen. Der Park ist nicht nur riesig sondern auch der zweitälteste NP der Welt!

Kaum im Visitor Centre angekommen, gings meinem Kreislauf aber nicht mehr so gut und während die anderen sich haben beraten lassen lag ich auf der Bank vorm Eingang. Danach haben wir einen Walk bei Nourlangie gemacht und tausende Jahre alte Rock Art angeschaut, sehr faszinierend! ausblick

Abends haben wir uns dann eine Bootstour bei Yellow Water gegönnt und suuuuuper viele riesige Salzwasserkrokodile, wilde Pferde, Kolibris, Adler und massig andere Vogelarten gesehen. yellow waters Im Anschluss war ich einfach nur noch froh ins Zelt fallen zu können du zu schlafen.

Am nächsten Morgen sind wir ins nächste Visitor Centre kinowo ich eigentlich fast den ganzen Tag verbracht habe (irgendwann wurde ich sogar eingeladen mich ins schön klimatisierte Büro zu legen) während die anderen verschiedene Walks absolviert haben. Zum Ubirr bin ich dann aber doch wieder mit, leider gabs aber keinen schönen Sonnenuntergang, egal der Ausblick war auch so klasse und Felsmalereien  gab es auch wieder :)

Samstag waren die anderen dann wieder wandern während ich im Auto gedöst hab bis wir mittags schließlich weiter nach Darwin sind. Hier wohnen wir bei Dale und seinem Mitbewohner Brad in einer netten Wohnung am Hafen und wurden Samstagabend erst mal mit einem BBQ begrüßt. unser pool

Seit dem haben wir eigentlich nicht mehr allzu viel gemacht lena ist jetzt krank geworden und liegt nur noch im Bett, Sonntag waren wir auf zwei kleinen Märkten, wir waren in der Mall, in den botanischen Gärten , im Museum, haben viel gekocht und sogar Weihnachtsplätzchen gebacken! !und lauter so zeugs, Zeit zum Blog schreiben war also auch :) mall markt 

MANGO

Sonntag, 25.11.2012

So, long time ago waren die letzten Blogeinträge... jetzt gibts 5(!!) neue, alle von mir (Susi) schön vor Ort vorgeschrieben. Da wir in Kununnrra endlich mal wieder Internet haben kann ich sie auch mal hochladen. Da das Internet aber leider begrenzt ist gibts wieder keine Bilder hier ABER dafür auf unserer aktuellen Partner-Homepage learinghof.webnode.com da sich die liebe Lea einen InternetStick gekauft hat.

Let's go!!

Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango, Mango…

5 Tage lang jeweils knapp 12 Stunden bei durchschnittlich
40°C. 4 Tage lang haben wir sie gepflückt und am 5ten verpackt. Wahnsinnig
spannend wars nicht wirklich. Die ersten 2 Tage hatte ich leider noch kurze
Hosen an weshalb ich jetzt ziemlich viele Kratzer und Verbrennungen habe (meine
rechte Hand sieht aus als ob ich üble Altersflecken hab), die Mangosäure ist
nämlich ätzend… Mit langen Hosen und der richtigen Pflücktechnik(beim Pflücken
spritzt die Säure raus) ging es dann aber ganz gut. Ablaufen tut das Ganze etwa
so: man trifft sich morgens um 6 an der Farm und fährt dann mit alten Bussen
aufs Feld, hier teilt man sich in Gruppen von etwa 5-7 Leuten auf, jedes Team
hat eine Maschine die jeweils von einer Person gefahren wir d( wir haben uns
immer abgewechselt) eine Person wäscht die Mangos an der Maschine und die andern
pflücken. Und so läuft man dann durch die Reihen. Man darf aber nicht alle
Mangos ernten! Die die am besten aussehen (orange, weich und duftig) sind schon
zu reif, nur die ganz grünen, großen, harten kommen in die Kiste. Das Gute ist,
dass man Musik hören und mit den anderen quatschen kann (wir haben mal wieder
einige Deutsche kennengelernt, aber auch aus allen möglichen anderen Länder
Picker). Nach 4 Tagen war die Ernte fertig (glauben wir zumindest, so genau
hatte da niemand n Überblick) und so durften wir packen. Insgesamt über 5000
Kisten (jeweils zwischen 10 und 22 Mangos pro Kiste und Motag geht’s weiter).
Eigentlich steht man wirklich den ganzen Tag am Fließband und stopft Mangos in
Kisten, ab und an darf man aber auch Sticker auf Kisten kleben oder sie mit
Folie auslegen, spannend!! Immerhin wurde ich super unterhalten von dem
Taiwanesen mir gegenüber dem ich versucht habe das Wort „schön“ bzw.  „sehr schön“ beizubringen (allerdings nur mit
mäßigem Erfolg, obwohl er es etwa alle 2 Minuten versucht hat und dabei jedes
Mal lachen musste). Achja, außerdem habe ich auch noch von einem unserer
Kollegen (der allerdings nach dem 2ten Tag aufgehört hat weil „he ist to old
for this shit“) ein echt cooles selbstgemaltes Bild im Aborigine Style
geschenkt bekommen :)

Gestern Abend haben Lea, Phil und ich uns dann noch mit
Henry und the Don vom Arbeiten und noch 3 weiteren Deutschen auf ein wohl
verdientes Bier in der Taverne getroffen (die aber leider Samstagabend  um halb 10 zugemacht hat) und sind danach in
eine andere Bar wos sogar live Musik und Mangbier für Lea gab. Kaum zu glauben,
aber wir haben diese Woche jeden Abend Mango als Nachtisch gegessen!

Heute haben wir dann endlich mal wieder ausgeschlafen und
sind dann mit Richie zu Middle Falls gefahren (Lea ist leider krank zu Hause
geblieben, hat aber dafür eine Suppe mit Dinonudeln bekommen). Leider hat die
Regenzeit noch nicht richtig angefangen und alles war noch ziemlich
ausgetrocknet… naja wir haben trotzdem ein Wasserloch zum Baden gefunden und
man konnte auch super von den Klippen außen rum hineinspringen.  Auf dem Rückweg hat es dann angefangen zu
regnen und als wir mit dem Auto (4WD natürlich) zurück sind waren einige
Straßen schon überflutet und so wars eine ziemlich abenteuerliche Fahrt!

Da wir morgen wohl weiterfahren haben wir heute zum Abschied
nochmal schön gekocht und einen super Mango Kuchen gebacken, hmm! J

The Kimberley

Sonntag, 25.11.2012

So, nachdem wir die Nacht doch gut überstanden haben sind
wir weiter in die Metropole Halls Creek die gefühlt aus einer kleinen Straße
mit 2 Tankstellen, nem Supermarkt und dem Visitorcenter besteht. Auch scheint
es mehr Autos als Einwohner zu geben und auf der Straße hängen viele Aborigines
rum. Wir haben kurz gehalten und wen haben wir auf dem Weg vom Supermarkt zum
Auto getroffen? Frank und Erik mal wieder! J
Wir haben ihnen auch gleich geholfen ihr Eis zu vernichten das sonst im
Kühlschrank nur geschmolzen wär! Danach haben wir 3 Mädels uns noch ein
bisschen unterm Wassersprenkler abgekühlt und sind weiter gedüst. Leider
konnten wir mit unserem Auto nicht bis zu den BungleBungles fahren und so haben
wir eine extended Mittagspause gemacht bevor wir immer noch recht früh an
unseren Schlafplatz gelangt sind. Hier hatten wir unseren ersten richtig
heftigen Regenschauer (yeah, kein Geschirrspülen und kein duschen mehr nötig)
aber das Zelt hat dicht gehalten!! Samstag sind wir kurz nach Wyndham, was aber
eher enttäuschend war, es war recht neblig und so war der Lookout nicht so
atemberauben und weil außer mir niemand zur Krokodilsfarm wollte sind wir früh
zurück Richtung Kununurra. Die Stadt schien nicht so spannend und weil Samstags
hier eh das Meiste geschlossen hat sind wir recht direkt zu Richard(schon 63
aber fitter als irgendwer von uns!). Hier wohnen wir jetzt schon seit 3 Tagen
mit noch ein Schweizer Pärchen. Abends gabs BBQ und zum Nachtisch frische
lokale Mangos, soooo gut!!! :)

Gestern hat Richard dann einen super Ausflug mit uns
gemacht: mit seinem Geländewagen sind wir abseits der normalen Straßen durch
Bäche und über Trampelpfade irgendwo ins nirgendwo und von da aus jenseits
aller Wege zu einer tollen Schlucht gewandert wo wir toll schwimmen konnten
bevor wir weiter zu einem kleinen Wasserfall sind. Es ist so schön hier! Klares
Wasser, ein paar grüne Büsche, Bronze oder Perlmutt schimmernde Steine
eingerahmt von roten Felswänden unter einem tollen blauen Himmel! Wieder zu
Hause haben Lea und Lena gekocht und Phil und ich sind mit Richie zu den Hash
House Harriors (HHH). Das ist eine (anscheinend) über die ganze Welt
verbreitete Lauf(und Biertrink)Gruppe. Mit etwa 15 Leuten (zwischen 25 und 60)
sind wir los Richtung National Park: hier haben wir eine Art Schnitzeljagd
gemacht, also einer hat einen Weg makiert und die anderen müssen ihn finden.
Wir waren etwa 2 Stunden unterwegs und sind gegen Ende in einen richtig
heftigen Regensturm geraten aber das Tolle ist, im Gegensatz zu den Deutschen
die sich irgendwo unterstellen würden und warten bis alles vorbei ist, laufen
die Aussies einfach weiter und freuen sich über die Abkühlung. Im Anschluss
haben wir uns alle in das Fabrikgebäude des Grand Masters gesetzt und die
obligatorischen „Zeremonien“ vollzogen: ausgewählte Läufer müssen sich hinknien
und einen Becher Bier exen während die anderen ein lustiges Liedchen singen.
Ein verrückter Haufen! :-D Aber Phil und ich waren echt froh mitgekommen zu
sein, schon allein wegen der tollen Landschaft.

Wieder daheim gabs lecker Spätzle und Mangocreme, hmm :)

Heute wollten wir dann definitiv nach einem Job suchen, aber
naja, der Job hat uns schneller gefunden! Noch vor dem Büro wo sie Jobs
vermitteln hat uns eine Frau angesprochen und uns gefragt ob wir einen Job als
Mango Picker wollen, to easy!

Nach ein paar Erledigungen und einem Besuch in der
Zebra Rock Gallery sind wir nach Hause und haben endlich mal unser Auto
geputzt!

Broome

Sonntag, 25.11.2012

So schnell wie geplant waren wir leider nicht in Broome: auf
dem Weg von unserem SchlafParkplatz mussten wir 3 Stunden am Roebuck Roadhouse
warten weil es zwischen dort und Broome ein großes Buschfeuer gab. Als Wir
endlich weiter durften war der Brand immer noch nicht ganz gelöscht und die
Flammen waren oft noch gut zusehen und auch nicht allzu weit von der Straße
entfernt. Endlich in Broome angekommen waren wir erst mal im Visitor Center und
dann einkaufen, hier haben wir Anna, Annika und Yvonne, die 3 Mädels ausm
Karijini wieder getroffen und ich habe mich kurzfristig noch zu ihrer Kameltour
am nächsten Tag dazugebucht J
Als nächstes sind wir in die library wo wir endlich mal wieder kostenloses inet
hatten (konnten aber leider keine Bilder hochladen) und in Chinatown, was aber
nicht wirklich so toll war wie in den Reiseführern angekündigt. Generell war
wenig los in Broome (hat auch nicht viel mehr Einwohner als Denzlingen). Abends
haben wir dann am Townbeach bei Sonnenuntergang gekocht (hmm, verbrannter
Reis!!) und Bryan und Christian kennengelernt (natürlich 2 Deutsche) die in
Broome arbeiten und uns dann einen guten Schlafplatz auf dem Hafengelände
gezeigt haben.  Wir saßen noch ziemlich
lang mit den beiden Berlinern am Wasser bevor wir dann ins Bett sind um am
nächten Morgen um kurz vor 5 aufzustehen um eine Sonnenfinsternis zu betrachten
(die leider etwas von den Wolken verdeckt war). Nachdem wir dann mal wieder
einkaufen(Perlenohrringe!! J
) und im internet waren(wo wir Eric und Frank schon wieder getroffen haben!
:-D) sind wir an den berühmten Cable Beach. Der Strand ist wirklich riesig! Wir
waren bei Ebbe da, und man muss bestimmt 150 m laufen ums runter ans Wasser zu
kommen (bei Flut dementsprechend halt nicht). Das Wasser war wirklich so warm ,
dass man keine Sekunde gefroren hat, aber immerhin noch kühler als die Luft und
da keine Quallen hier waren tat diese Abkühlung richtig gut! Dann bin ich mit
den anderen 3 Mädels zum Kamelreiten und es hat sich wirklich gelohnt. Auch
wenn wir keinen Sonnenuntergangs-Ritt haben wir doch einiges über Kamele
gelernt(das eine ist 10 Wochen ohne Wasser ausgekommen) und genossen es von den
Wüstenschiffen am Strand  entlang  getragen zu werden. Danach haben wir uns von
Anna, Annika, Yvonne, Christian, Bryan und auch mal wieder  von Eric und Frank verabschiedet und haben
Broome verlassen um zu unserem nächsten Schlafplatz, etwa 100 Ks von dort
entfernt zu fahren. Als wir am nächsten Morgen in Derby waren haben wir unseren
Plan in etwa einer Woche in Kununurra zu sein über den Haufen geworfen und
beschlossen die Strecke in höchstens 3 Tagen zu fahren: in den Orten
zwischendrin gibt’s einfach nichts zu sehen oder zu tun, die sind sogar kleiner
als Sexau! Dementsprechend sind wir noch recht viel gefahren, um erst nach
Fitzroy Crossing zu nächtigen. Auf der Fahrt haben wir nochmal etliche kleine
Buschfeuer gesehen, unter anderem SEHR nah an unserem Schlafplatz. Das Gute war
allerdings, dass wir bei Feuer in den Fluss hätten springen können der nur 20m
weiter war, das Schlechte war, dass es ganz in der Nähe ein riesiges Gewitter
mit unglaublich vielen super hellen Blitzen gab und im Fluss selbst Krokodile
waren. Zum Glück nur die Kleinen (Freshies), die Menschen eher selten
angreifen, Yeah!

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So ange sind wir schon unterwegs :)

 

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